GKG - Fraulauern - Präsident Michael Gras - Schwabenstr. 1 - 66740 Saarlouis - Tel. 06831/88687
Die ersten 11 Jahre   1949 entschlossen sich einige Enthusiasten des damaligen Ortsinteressenvereins, eine Karne valsgesellschaft ins Leben rufen. Die noch bekannten Gründungsmitglieder waren Dr. R. Fontaine, Erich Fontaine, Anton Haffner, Dr. Hahn, Franz Mathieu, Lorenz Mock und Georg Trompeter. Als erstes musste für den neuen Verein ein Name gefunden werden. nach längerer Diskussion einigte man sich auf  „KAFRA“ Karnevalsgesellschaft Fraulautern. Erster Präsident wurde Dr. Richard Fontaine. Neben dem Herren - Elferrat gab es auch bald einen Damen Elferrat. Zunächst fanden die Kappensitzungen noch in den Räumen des  Café Wenzel und im Hotel zur Post statt, da die Säle infolge des zweiten Weltkrieges zerstört waren. Um sich dennoch der Öffentlichkeit zu präsentieren, startete man am Fastnachtsdienstag 1950 einen Umzug, der durch die Beteiligung aller Fraulauterner Vereine ein großer Erfolg wurde. Im Gegensatz zum Vorjahr standen 1950/51 gleich zwei Säle zur Verfügung, das Vereinshaus ( Weinhaus Arns ) und der Schlosshof, in denen unter der Regentschaft des ersten Prinzen der KAFRA, Jakob I. ( Jakob Hennrich), ein umfangreiches Programm ablief: Kappensitzungen und Kostümfeste für die Großen, Kinderkarneval für die Kleinen. Einen letzten Höhepunkt dieser Session bildete der Fastnachtsumzug, der diesmal  noch prächtiger und größer als 1950 bei sonnigen Wetter ca. 6000 bis 8000 Zuschauer anlockte. Mit Bravour meisterte im Jahr darauf ( 1952 ) Prinz „Heinrich I." ( Heinrich Ney ) seine karnevalistischen Aufgaben, wohlvorbereitet durch seine langjährige Praxis bei der Volksbühne. Bis 1953 war die Zahl der Büttenredner und Gesangsgruppen so groß geworden und ihre Beitrage so gut, dass man Schwierigkeiten hatte, sie alle an den Kappensitzungen auftreten zu lassen. Unter anderen waren es Berti Bellmann, Joe Bellmann, Maria Rupp  Blass, Herbert Dietrich, Reinhold Eisenbarth, Erich Fontaine, Dr. Fontaine, Maria Rupp Gautrein, Maria Pese, Agnes Rupp, Gretel Rupp, Hans Schleich, Erwin Uhl und Alfons Wagner. Sie standen der KAFRA auch in den folgenden Jahren zur Verfügung und b ildeten so eine wesentliche Stütze des jewe ilige n Programms. Ein Karnevalserlebnis besonderer Art wurde der schon traditionelle Umzug an Fastnachtsdienstag für den Prinzen " Erich 1. " ( Erich Fontaine 1963). Ihm sitzt heute noch der Schrecken von damals im Nacken, als die Pferde seines Prinzenwagens durchgingen. der Wagen sich selbstständig machte und der Prinz  wie eine Saturnrakete abhob.  1954 gab es einen Wechsel in der Vereinsspitze: Dr. Fontaine gab das Präsidentenamt an Erich Fontaine ab. Als Prinz wurde Hans Schleich gewählt, dessen stilgerechtes Auftreten eine langjährige Bühnenerfahrung verriet. Zudem füllte der Junggeselle die Kappensitzungen mit ledigen Damen aus nah und fern.  Unmittelbar vor der Eröffnung der Session 1955 entschloss sich Dr. Fontaine, inzwischen Ehrenpräsident der KAFRA, das Amt des Prinzen zu übernehmen, nachdem der vorgesehene Prinz kurzfristig abgesagt hatte. Viel Staunen und Beifall gab es dann bei der  trotz starken Regens und drohenden Hochwassers -überfüllten Eröffnungssitzung im Weinhaus Arns, als beim Einzug des närrischen Hofstaates "Richard I " in einem prunkvollen Prinzenkostüm und sein als " Bluthund " verkleideter Rehpinscher "Ami " die festlichgeschmückte Narrhalla betraten.  Das Hochwasser der Saar vom 16. bis 18. Januar und der dadurch angeschwemmte Koks sorgten auf den weiteren Sitzungen für ausreichenden Büttenstoff . So gab es schon auf der Damenkappensitzung am 19. 1. eine Koksliedersammlung der " Profis " die inzwischen schon ein fester Bestandteil jeder Kappensitzung waren; sie begeisterten das Publikum immer wieder durch ihre aktuellen Songs und " Großkoksfischer " Richard I. wartete gleich mit zwei gut bebilderten Balladen auf. Für eine angenehme Auflockerung des Programms sorgte das Mundharmonika Trio Haffner, mit seinen neuesten Schlagern, die gut einschlugen. Ein unvergessener Höhepunkt wurde das Kostümfest " Karneval in Venedig Frau Christel Langer hatte mit ihren Helfern eine großartige und wirklichkeitsgetreue Dekoration mit zahlreichen nachgebildeten Kanälen, Palästen, Brücken, Inseln und dem Markusplatz in den Saal hineingezaubert, und neben einer „Trottoria" lud ein „echt italienischer" Obststand zur Selbstbedienung ein. Eine ausgelassene, fast " südländische Stimmung, die nachträglich nicht zu beschreiben ist, erfasste alle Anwesenden. Selbst die Polizeistreife, die damals noch stündlich ihren Kontrollgang machte, war so begeistert, dass sie bei jeder neuen Runde andere Kollegen mitbrachte, um auch denen einen Eindruck zu vermitteln, wie bei der KAFRA Kostümfeste gefeiert werden. Es war einfach eine " rauschende Ballnacht ". Inzwischen war die KAFRA bis an die Landesgrenzen als Hochburg des saarländischen Karnevals bekannt. Immer mehr Vereine traten an sie mit dem Wunsch heran, auch bei ihren Kappensitzungen mitzuwirken. Diese neuen Aufgaben wurden unter dem folgenden Prinzen, Alfons I. ( Alfons Wagner, 195 6 ) gerne wahrgenommen. Er, wie auch seine Nachfolger, Erwin I. (Erwin Uhl, 1957 ) und Fritz I. (Fritz Gergen, 1958 ), vermochten aufgrund ihrer langjährigen Praxis weitere Maßstäbe zu setzen. Erwin Uhl löst nach seiner Tätigkeit als Prinz auch den bisherigen Präsidenten in seinem Amt ab. Inzwischen war die KAFRA zehn Jahre alt. Im gleichen Jahr wurde auf dem "Lauterer Kreuzberg " die KG RITSCH gegründet. Gründungsmitglieder bei der Gründungsversammlung waren Heinrich Ney, Hans Adam, Erwin Schleich, Theo Drouin, Josef Schleich, Rudi Kessler, 'Walter Kessler, Mathias Blau, Hermann Kessler, Maria Bastong, Robert Kessler, Annemarie Waldner, Herbert Zech, Günter Schleich, Anna Waldner. Im ersten Jahr betätigte sich der Verein ausschließlich im Oberdorf, aber bereits 1959 und 1960 fanden nicht nur eigene Sitzungen in Bergschenke Fraulautern statt, sondern man führte bereits auswärts Gastveranstaltungen in Freymingen, Puttelange und Saargemünd durch. 1. Präside nt der RITSCH war Heinrich Ney.  Mit 24 Jahren übernahm 1959 " Gert Heinz I." ( Gerd Heinz Haffner als bis dahin jüngster Prinz das Narrenzepter. Unter seiner Leitung startete u. a. ein großes Kostümfest, in dem als Weinkeller prächtig dekorierten Saal. Für ausgezeichnete Stimmung sorgte das damals bekannte französische Tanz und Show Orchester  „Victor Thiel". Leider kam es 1959 zu keinem Karnevalsumzug mehr. Die finanziellen Aufwendungen für Material und Musikkapellen waren zu groß geworden, so dass die KAFRA und die beteiligten Fraulauterner Vereine diese nicht mehr tragen konnten. Zum erstenmal gab es auch eine Gemeinschaftssitzung der vier größten Karnevalsgesellschaften HIRLE, LIGEKA, RODEKA und KAFRA , „Die großen Vier in einer Bütt". Schon Tage vorher war diese Veranstaltung im damaligen „Saalbau" in Saarlouis ( 800 Plätze ) ausverkauft. Sie wurde zudem vom Saarländischen   Rundfunk live übertragen. Besonders glänzten mit eigenen Texten und musikalischen Arrangements zur Kommunal und Weltpolitik, die schon seit Jahren allseits bekannten „Melonen“ ( hervorgegangen aus den früheren  „Profis") Unter der Leitung von Hubert Arns waren dies noch H. Ney, W. Müller, A. Ney, P . Hennrich, M. Maldener und H. Dietrich.  Viele weitere Höhepunkte und Erfolge der 50er Jahre könnten hinzugefügt werden. Sie waren jedoch nur, darauf will ich an dieser Stelle noch hinweisen  allein durch den großen Einsatz zahlreicher genannter und ungenannter Akteure und Helfer möglich, denn diese bilden immer die Basis eines blühenden Vereinslebens.
1949 - 1960
1960 - 1971 Die zweiten 11 Jahre
Mit der gleichen Begeisterung unter den Verantwortlichen und Aktiven, mit denen die ersten elf Jahre endeten, wurde auch die neue Session 1959/60 begonnen. Die KAFRA festigte unter dem Vorsitzenden Alfons Wagner, Elferratspräsident Dr. med. Richard Fontaine, Literat Erich Fontaine und unserem unvergessenen Jupp Rupp – ein Mann für alle Fälle , unterstützt von einem guten Stamm eigener Büttenrednerinnen und Büttenredner, sowie den Gesangsgruppen der  „Zitronen" und  „Melonen", ihren guten Ruf unter den Freunden und Anhängern der Narretei durch weitere erstklassige Veranstaltungen. Dass die KAFRA sich auch nicht in „ihrem Weinhaus Arns" absonderte, sondern bei gegebenen Anlässen ihre Mitarbeit nicht versagte, zeigte sich z. B. beim 111 jährigen Jubiläum der „HIRLE“. So beteiligte sie sich an der Fremdensitzung „Die großen Vier in einer Bütt " am 24. Februar 1960, ferner am großen Festumzug der Hirle ( 22.Mai 1960) zum Abschluss ihres Jubeljahres. Alles in allem schloss sich die Session unter Prinz Josef I. (Jupp Rupp ) erfolgreich an die vorangegangenen Jahre an. Das erste Prinzenpaar der Ritsch wurde 1959/60 Rudi I und Irene I (Rudi Löb und Irene Ney) . Erwin Schleich übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden. Erstmals wurde mit der IG Karnevals‑Umzug Kreuzberg Siedlu ng wieder ein kleiner Umzug durchgeführt.  1961 reihte sich mit Georg Trompeter als Prinz Georg I . ein „Grand Charmeur“,  in die immer längere Reihe unserer Prinzen ein. Sein Engagement beflügelte alle Aktiven, so z.B. die Damenriege Agnes und Gretel Rupp, Maria Rupp Blass, Gerda Hennrich und Maria Rupp Gautrein. Es war noch eine Zeit, in der man Büttenredner mit Mutterwitz und Einfallsreichtum zu allen Gelegenheiten parat hatte. Für alle Akteure wollte Karneval nichts anderes sein, als ein Teil des heiteren Lebens, in unserem   geliebten „Lautern". Die stets ausverkauften Sitzungen im damals noch großen Saal des Weinhauses Arns bewiesen, dass die KAFRA ein breites Publikum ansprechen konnte. Manchen Ärger brachte dem Kassierer jedoch der Kartenverkauf ein, weil einfach die Nachfrage größer als das Angebot an Karten war.  Mit Prinz Hans I. und Prinzessin Anna I. ( Hans Adam und Anna Waldner 1961) regierte ein besonders lebenslustiges Prinzenpaar die " NEUDORFER RITSCH ". Der Karnevalsumzug der IG Umzug Kreuzberg startet erneut unter dem Oberkommando von Prinz Hans I.  Alle Kappensitzungen und Bälle fanden in der Bergschenke statt. Erstmals wurde am 30. 04.1961 vor dem Gasthaus Molitor Bellmann ein Maibaum gesetzt und im Anschluss eine Maitanz Veranstaltung durchgeführt.  Im März 1962 hatte die KAFRA mit dem Tod von Dr. med. Richard Fontaine den schmerzvollen Verlust eines Mannes zu beklagen, der ihr und dem gesamten Fraulauterner Vereinsleben stets neue Impulse zu geben vermochte. Die Stunde des irdischen Abschieds vom „Doktor" gab uns noch einmal Gelegenheit, seine Verdienste um die „Lauterer Faasend" zu würdigen und Dank zu sagen für seine unermüdliche Tätigkeit in unserer Gesellschaft. Persönlich hatten wir einen guten Freund verloren, der durch seinen Tod eine große Lücke hinterließ.  Trotzdem und dennoch: mit Prinz Hermann I. ( Hermann Moser ) wurde die Session '62 beendet. Jupp Rupp, Alfons Wagner, Gert Heinz Haffner, Erich Fontaine und andere brachten wieder neuen Mut und den nötigen Schwung in die Gesellschaft. Neben unseren Sitzungen in Fraulautern gaben wir noch ein erfolgreiches Gastspiel in der " Kanone " in Siersburg, und zum Kehraus trafen sich Aktive und Vorstand an Fastnachtsdienstag in der  Narrhalla Arns. Stets zu Diensten war immer unser Freund Hans Jenal. Alle technischen Tüfteleien oder der Auf- und Abbau der Dekorationen wurden zuverlässig ausgeführt  immer war „Hännes“ zur Stelle.  Prinzenpaar der RITSCH wurde in der Session 1962  Prinz Josef I. und Irmtrud I. ( Josef Karb und Irmtrud Karb ) . Josef Karb war nicht nur ein Vollblutkarnevalist, sondern er verschrieb sich mit Leib und Seele diesem bunten Brauchtum und erfreute in den folgenden Jahren mit seinen gekonnten Büttenauftritten nicht nur die Lauterer, sondern er wurde weit über die Grenzen von Saarlouis als hervorragender Redner bekannt, anfangs als   Soloredner und dann in den 70er Jahren zusammen mit seinem Bruder Wendelin Karb , als  „Beppes und Schweppes". 1962 wurde im Bergmannsheim Ensdorf eine Kappensitzung für den Bergmannsverein ausgerichtet. Über 400 Besucher erlebten eine Bombensitzung. Es war die Zeit von Günter und Erwin Schleich, Agnes Ernst, Maria Schmitt, Ernst Müller und H.W. Thomas und natürlich das " Gesangsquartett ". Wegen dem Grubenunglück in Luisenthal wurden alle weiteren Veranstaltungen und der Umzug für dieses Jahr abgesagt. Kurt Gergen übernahm, 1963 mit jugendlichen Schwung die Regentschaft. Er konnte erfolgreich eine Brücke zwischen gestandenen " Kafraner und jüngeren Akteuren schlagen. Rudi I. und Sigrid I. ( Rudi Kessler und Sigrid Thome ) übernahmen die Regentschaft über die Siedlunger Narren. Hans Lesch wurde 1963 Präsident der RITSCH. In der Bergschenke wurden insgesamt 8 Hausbälle veranstaltet. Mit unserem Ehrensenator Lorenz Mock, einem Mann der erstern Stunde, wurde 1964 ein Prinz gekürt, der  für viele ein Vorbild  noch heute mit ganzem Herzen in der G. K. G tätig ist. Eine gelungene Session begann, in der Büttenredner wie Mätti Maldener, Kilian Goubelmann, Herbert Dietrich, sowie Alfons Simon neue Glanzpunkte setzten. Für den guten Ton  sorgten, wie immer, die Anlagen von Gerd Heinz Haffner, früher die seines Vaters, Anton Haffner. Das optische Bild wurde mittlerweile durch eine stramme weibliche Garde bestimmt, die von unserem sehr verdienten Hans Schleich trainiert und von Marlies Schmitt  Gläsel betreut wurde. Als Zeremonienmeister war Hans Schleich zudem aus unseren Sitzungen nicht mehr wegzudenken. Helmfried I. und Christel I . ( Helmfried Hassel und Christe Hassel ) wurden 1964 das Prinzenpaar der RITSCH. In der selbst bewirtschafteten Bergschenke wurden zahlreiche Kappensitzungen und Bälle ausgeführt. Für die freiw. Feuerwehr Oppen wurde im Gasthaus „Lückner" eine Kappensitzung veranstaltet, ebenfalls folgte die Gesellschaft mit dem kompl. Hofstaat einer Einladung nach Merlebach ins Hotel Central.  Einer großen Sorge ledig wurden die Verantwortlichen, als sich Adalbert Maring 1965 bereit erklärte, die Herrschaft von Kafranien anzutreten. Prinz Adalbert I . verstand es, mit der ihm eigenen Art alle Klippen und Tiefen im närrischen Seegang zu überwinden. Die Tradition der " Melonen " wurde in diesem Jahr von den " Bibis " fortgesetzt. Mit gewohnter Brillanz bilden sie, das heißt Hubert Arns ‑ wie bisher der Leiter der Gruppe Peter Speth, Hans Dieter Franz, Klaus Gergen, Georg Irsch, Walter Schleich und Franz Josef Feilen, seither den krönenden Abschluss jeder Kappensitzung. Sie sind einfach nicht mehr wegzudenken, so wie ihr späterer Hit „Links von der Bach und rechts von der Bach, wird in Lautern Faasend gemacht".  Reinhold I. und Erika I. ( Reinhold Lesch und Erika Bauer wurden 1965 das Prinzenpaar der RITSCH, Hermann Kessler übernahm das Amt des Präsidenten der RITSCH  Nicht unerwähnt bleiben soll, dass die KAFRA manchem Gardemädchen zu seinem Prinzen " verhalf. So eroberte " Lilo mit der Trompete " nicht nur die Herzen der Zuschauer, sondern auch das unseres Prinzen Eduard Schmitt, der 1966 mit viel Schwung und Unbekümmertheit das Narrenzepter in Fraulautern schwang.  Günter I. und Annette I. ( Günter Schmitt und Annette Tull ) waren das Prinzenpaar der RITSCH 1966. Mit Prinz Günter I. übernahm ein Mann das Zepter, der mit seinen Wortbeiträgen und vor allem als Bänkelsänger lange Jahre fester Bestandteil bei den Sitzungen der RITSCH wurde. Zusammen mit der RODEKA, damals von Präsident Herbert Dreger geführt, wurde im Februar des Jahres 66 eine Kappensitzung in Merlebach im Lokal Heinen ausgerichtet.  1967 wurde Georg Schmit als Prinz proklamiert. Auch Prinz Georg II. wusste die Jugend auf seiner Seite und nach einer erfolgreichen Session konnte er beruhigt seine Regentschaft an einen weiteren Prinzen namens Schmitt ( Hans Schmitt) übergeben ‑ denn aller guten Dinge sind bekanntlich drei.  Prinzenpaar der RITSCH wurde Manfred I. und Wiltrud I ( Manfred Krämer und Wiltrud Jansen) . 1967 übernimmt erneut Herr Hans Lesch das Amt des Präsidenten. Im gleichen Jahr nahm man am großen Fackelzug der Stadt Saarlouis teil und es fand erneut das Maibaumsetzen unter Mitwirkung des THW vor der Bergschenke statt.  Mit Hans I. (Hannee) trat ein Prinz an die Spitze des Narrenvolkes, der im wahrsten Sinne des Wortes ein Mann " vom Fach " war. Jahre vor und nachher war er als Büttenredner und Vorstandsmitglied aktiv tätig in der KAFRA.   Leider war es ihm 1968 infolge eines Trauerfalles nicht vergönnt, seine Regentschaft zu Ende zu führen. Wer ihn aber kannte, wusste, dass ein " nomol nääs " kein Fremdwort für ihn war.  Prinzenpaar 1968 wurde Hans Willi I . und Margot I. ( Hans Willi Thomas und Margot Thomas) . Mit Prinz Hans Willi I. stand dem RITSCHER Narrenvolk nicht nur ein exzellenter Karnevalist vor, sondern auch ein aktiver  Schriftführer der RITSCH ‑ und Zeremonienmeister der Gesellschaft. Hans Willi Thomas war Vorsitzender der "damaligen Gesellschaft „Wampenschieber" Saarlouis ‑ Steinrausch und in der Figur des " Till " nicht mehr aus Saarlouiser Faasend wegzudenken. 
1971 - 1982 Die dritten 11 Jahre
Der kulturelle Wandel, bedingt durch die Medien Rundfunk und Fernsehen, hat auch längst den Karneval erfasst. Man begnügt sich schon lange nicht mehr mit dem fröhlichen Treiben zwischen Altweiberfastnacht am „Fetten Donnerstag und dem " Hämmelspänzchen " an Fastnachtdienstag, in das man mit beiden Beinen hineinsprang und sich kräftig austobte. Die überregional ausgestrahlten Karnevalssendungen führten zu veränderten Erwartungen und Anforderungen, denen sich die KAFRA und die RITSCH nicht entziehen konnte und wollte. Symbolhaft für die Veränderungen ist es, dass zu Beginn dieser Periode der große Saal des " Weinhauses Arns ", in dem die KAFRA ihre bisherigen großen Erfolge feiern konnte, im Zug eines Umbaus verkleinert wurde. Leider ereilte der Tod weitere, bisher führende Mitglieder, unser Jupp Rupp und Alfons Wagner, die sich beide seit vielen Jahren um die KAFRA sehr verdient gemacht hatten. Sie hinterließen im Verein eine recht schmerzliche Lücke. Ein neuer Saal braucht auch einen neuen Vorstand! Zunächst übernahm Hubert Fritzen 1971/72 die Rolle des Prinzen und 1972 auch das Amt des Vorsitzenden. Wenn er bisher nur Gast und „Anonymer Umzugteilnehmer“ ge wesen war, so wurde er jetzt ein erfolgreicher Karnevalist, gut unterstützt durch den übrigen Vorstand einschließlich des Kassierers Reinhold Eisenbart  und seiner gesunden Kasse. Dieser ist bekannt als „Fraulauterner Original", der es in vielen Sitzungen verstand, die Lachmuskeln der Narren aufs äußerste zu strapazieren. 1972 ging dann die Ära " Bergschenke " für die RITSCH zu Ende, bis zum 28 02. 72 wurden noch sämtliche Veranstaltungen hier unter der Regentschaft von Prinz Norbert I. und Prinzessin Edith I. Norbert Hewer und Edith Becker  durchgeführt, durch das ständige Wechseln der Pächter, bzw. Zäpfer, war es unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten leider nicht mehr möglich den Gewerbebetrieb weiter aufrecht zu erhalten. Mit der Bergschenke ging ein Teil der alten RITSCH er Tradition, alles in eigener Regie, immer zum Wohle der Mitglieder verloren. Die älteren Mitglieder denken noch oft an die gemütlichen, geselligen Abende, die oft ganz spontan, zuerst war nur ein Ritscher im Lokal und am Schluss fast der ganze Vorstand, zurück. Traditionsgemäß wurde die Session 72/73 am 11. 11 . diesmal schon im umgebauten, aber kleineren Saal  durch den neuen Prinzen Josef II. (Josef Bös ) eröffnet. Ein großes Problem wurde jetzt ständig der Kartenverkauf, da durch den verringerten Platz ( im neuen Saal) längst nicht mehr alle Wünsche erfüllt werden konnten. Die anhaltend große Nachfrage bewies jedoch, dass die KAFRA auch weiterhin ein Spitzenprogramm anbieten konnte. Unvergessen ist aus seiner Amtszeit die " Hochzeit Dieda  Duda ", an der alle Aktiven mitwirkten und jeder in seiner Rolle, ein Augen‑ und Ohrenschmaus für das hingerissene Publikum war. Tosender Beifall war den Akteuren gewiss.Erstmals im Pfarrheim St. Josef fand im Januar 73 unter dem Motto " RITSCH eröffnet den Karneval " eine glänzende Kappensitzung statt. Prinz Wendelin I. und Andrea I. ( Wendelin Karb und Andrea Krämer ) begrüßten an diesem Abend eine Abordnung der KG „Grad ze lädz“ aus Beckingen und das Gesangsquartett des Kirchenchor St. Josef.Die Ehe " Dieda  Duda ", hielt nur die Session 72/73 und wurde in der darauffolgenden unter der Regentschaft seiner Tollität Prinz Norbert I. unter begeisterter Anteilnahme der Narren wieder geschieden. Die Besonderheit dieser Session (73/74) war es jedoch, dass sie mit dem Foto des Prinzen eröffnet werden musste, da Norbert I. am 11. 11. noch im Krankenhaus lag.  Prinz Rolf I. und Cäcilia I.  ( Rolf Stadelmeier und Cäcilia Schwarz waren in der Session 73/74 das Prinzenpaar der RITSCH. Da Prinz Rolf zu diesem Zeitpunkt in Stadt Allendorf seinen Dienst bei der Bundeswehr absolvierte, mussten wir uns vor jeder Sitzung die Frage stellen, kommt der Prinz, oder kommt er nicht. Trotz all dieser Schwierigkeiten nahm die RITSCH an der GalaSitzung der städtischen Karnevalsvereine in der Mehrzweckhalle in Saarlouis teil und es wurde erneut die " RISIKO " Sitzung im Pfarrheim durchgeführt. Erstmals wurden die Geschickte der RITSCH von Frau Anna Waldner gelenkt, sie war bereits eine erfahrene Karnevalistin die es stets verstand mit den männlichen Kollegen klar zukommen. Die Session stand unter dem Motto " Ohne Sprit Voll Esprit ". Im Mai 74 nahm die Garde der RITSCH am Grenzlandtreffen in Kreuzweiler/Mosel teil. In der Session 74/75, der Amtszeit unseres Prinzen Werner I . Werner Knauber ) , trat zum ersten Male unsere Seniorengarde unter der Leitung von Christel Rau (K iefer) stärker in den Blickpunkt. Auf dem Gardetanzturnier belegten sie im Schautanz und Gardetanz den 1. Platz und wurden damit Saarlandmeister. Damit begann eine Serie guter Platzierungen unserer Garde, die bis in die Gegenwart fortgesetzt werden konnte. Angesichts des heute wettkampfmäßig betriebenen Gardetanzes, man muss von einem Leistungssport neuer Art sprechen, ist ein ganzjähriges Training unerlässlich eine nicht geringe Mühe, der sich die Mädchen unterziehen. Leider konnte in dieser Session kein Prinzenpaar für die RITSCH gefunden werden, dennoch wurden zahlreiche Veranstaltungen im Pfarrjugendheim, in Neuforweiler, in Fremersdorf und Berus durchgeführt. Schwester Oberin Johanna Pattberg aus dem Hospital Fremersdorf wurde zum Ehrenmitglied der RITSCH ernannt. Erstmals tritt der RITSCHer HOFCHOR in Erscheinung und Günter Schleich als " Doofer Gustav " erntet in dieser Paraderolle nicht nur eine Rakete des närrischen Publikums, noch zu erwähnen sind die " Waschweiber Frau Gockelei und Siebensack " Josef und Wendelin Karb. Über das Zeitgeschehen berichtete die „Chorzeitung ", Erwin Schleich, Klaus Hiery, Bernd Giese, Robert Hoffmann und Karl Giese als Leiter. Auch der im Jahr 1972 gegründete " Stadtverband der kulturellen Vereine " entwickelte ‑gegenwärtig unter seinem Vorsitzenden Josef Bös  neue karnevalistische Aktivitäten. So sind die seither unter seiner Regie jährlich stattfindenden Gemeinschaftssitzungen aller sieben Saarlouiser Karnevalsgesellschaften sowie die Erstürmung des Rathauses am Fetten Donnerstag zu einem festen Bestandteil des Saarlouiser Karnevals geworden. Bei diesen Gemeinschaftsaktionen waren die Aktiven der KAFRA und RITSCH immer mit großen Erfolg beteiligt. Mehrmals wurde diese Großveranstaltung von der KAFRA und der RITSCH ausgerichtet. Leider findet in 1993 diese Veranstaltung nicht statt, da bedingt durch den Rückgang der Zuschauer und das mangelnde Interesse der Karnevalsvereine, kein Programm mehr zu Stande kam. Wir hoffen das diese Veranstaltung in Zukunft vielleicht wieder den früheren Stellenwert bekommt!  Der junge Prinz Rudi I. ( Rudolf Thimmel ) , wurde in der Session 75/76 auch Prinz der Stadt Saarlouis. Diese Aufgabe meisterte er mit „Kafranischer Bravour " gekonnt und unter der Leitung von Sitzungspräsident Hubert Fritzen ging vor 1000 Besuchern in der Mehrzweckhalle Saarlouis ein karnevalistisches Feuerwerk über die Bühne. Das "Jahr der Frau " 1976 ging auch an den " Bibbis " nicht spurlos vorüber, denn Martha Krämer und Lilo Thimmel gesellten sich in die Runde dieser illustren Gesangsgruppe. Von 1975 - 76 Übernahm Helmut Westhofen das Amt des Präsidenten der Ritsch und im Mai 1976 übernahm Edmund Tilk das Präsidentenamt. Prinzenpaar wurde Josef I. und Petra I.     ( Josef Antoni und Petra Heinen ) unter dem Motto " KG RITSCHAUF HOHER SEE " fanden mit entsprechender Dekoration die Kappensitzungen im Pfarrju gendheim statt. Beim Orchesterverein Schaffhausen wurde eine Fremdensitzung ausgerichtet. Das Jahr 1977 stand unter dem Motto " Alle hopp, Lautern steht Kopp ". Mit Prinz Heinz I. ( Heinz Reichert ) läuft eine gute Session. Die KAFRA, wie immer mit ansprechendem Programm, stets kritisch in der Auswahl der Büttenredner und anspruchsvoll bei der Dekoration, bleibt weiterhin ein Wertzeichen guten Karnevals, weil man bei ihr " die Narretei einfach ernst nimmt ". In diesem Jahr erhielt unser Ehrensenator Hans Schleich das Bundesverdienstkreuz am Bande für seine jahrzehntelange kulturelle Tätigkeit als Laienspieler ( und natürlich auch als Karnevalist) . In einer besonderen Feierstunde erhält er diese hohe Auszeichnung aus der Hand des Innenministers Alfred Wilhlem. Hier wären, neben anderen, H.Arns, 0.Buschikowski, Rita und Reinhold Eisenbbart, G.H. Haffner, H. Schmitt, H.Jenal, L. Mock, H. Schmitt, A. Siman, K.Odenthal zu nennen, die sich in jeder Session um die „KAFRA“ verdient gemacht haben. An dieser Stelle sei auch dem Mann gedankt, der seit langen Jahren als Schriftführer der KAFRA keine leichte Arbeit hatte und viel Zeit für den Verein aufwenden musste: Josef Schönborn.Mit Hans Jochen Hawner wurde 1976 ein Mann Präsident der RITSCH der die momentanen Schwierigkeiten des Vereines meisterte. Jochen war nicht nur ein exzellenter Büttenredner, sondern auch ein Sitzungspräsident der ersten Klasse. Prinz Peter I. und Prinzessin Annette I. ( Peter Hamacher und Annette Hamacher wurden im Saale des Gasthauses "' Harmonie " den Ritschern Narren vorgestellt und an der Sitzung im Januar 77 proklamiert. Zu erwähnen wäre noch der gekonnte Vortrag vom "' Schützen Knoddel Günter Schmitt. Kaum sind die Kostüme und Fräcke eingemottet, steht die neue Session schon an. Zwischendurch wurden die Bindungen durch Sommerfeste, Familienausflüge oder Teilnahme an der " Saarlouiser Woche " gefestigt, für uns auch eine Gelegenheit, den  Männer und Frauen hinter der Bühne  für ihre Tätigkeit zu danken. Durch die Session 77 / 78 begleitete uns Prinz Manfred I. ( Manfred Schnubel ) , seit Jahren schon aktiver Sänger und Büttenredner. Dies gilt auch für die " Bibbis " die allesamt aktive Sänger im " Sängerbund " sind, was beweist, dass gegenseitige Unterstützung im Vereinsleben einer Gemeinde unerlässlich ist. Auch sei darauf verwiesen, dass einige unserer „Bibbis“ gleichzeitig aktive Büttenredner bester Qualität waren, stellvertretend sei Klaus Gergen genannt, der seit langen Jahren fester Bestandteil des Programms  in den letzten Jahren in seinen Paraderollen Ausflüge in die Antike bzw. Mythologie unternahm und dabei oft erstaunliche Parallelen zur heutigen Zeit entdecken konnte.Am 11. 11. 77 wurde Wolfgang I. und Barbara I. ( Wolfgang Scharfe e und Barbara Scharfe) zum Prinzenpaar der RITSCH proklamiert, beiden waren auch in dieser Session das Prinzenpaar der Stadt Saarlouis. Erstmals trat in dieser Session das RITSCHer Männerballett bei der Galakappensitzung auf.Mit dem Tanz " Wini Wini " eroberte man das Publikum und man kam nicht ohne Zugabe von der Bühne, ebenfalls wurde im Altenheim Fremersdorf eine Kappensitzung durchgeführt. Nicht zu vergessen die Fahrt an die Mosel, wo Adelheid Rübel für den Vorstand eine Weinprobe organisiert hatte.Das Jahr 78 brachte noch eine Veränderung im Vorstand. Alfons Simon wird Vorsitzender; dabei erleichtert ihm seine jahrzehntelange Praxis als Karnevalist sicher diese Aufgabe.Prinz Berthold I. ( Berthold Klein ) ist in der Session 78/79 der vorerst letzte der KAFRA, da aufgrund einer Absprache mit den Karnevalsgesellschaften „RITSCH“ und „Blau‑Weiß“ künftig ein gemeinsamer Prinz über das närrische Lauterer Volk regieren soll.Gerhard I. und Monika I. ( Gerhard Einmahl und Monika Tschöpe ) waren dann auch das RITSCHER Prinzenpaar welches letztmalig in der alten Tradition proklamiert wurden. Erstmals traten die Frauen des Vorstandes als Frauenballett auf und die Garden der RITSCH nahmen erstmals in diesem Jahr beim Gardetanzturnier teil. 1979 wurde die RITSCH Mitglied des BDK und VSK.Rudi Schober ü bernahm 1979 das Amt des Trainers der Garden der KAFRA.In der Session 79/80 feierte die RITSCH ihr 2 x 11 jähriges Vereinsjubiläum. Als erstes Ortsprinzenpaar wurde Prinz Friedebert I. und Simone I. (Friedebert Walmroth und Simone Walmroth ) am 11.11.79 im Weinhaus Arns inthronisiert. Die Jubiläumskappensitzung wurde in der Steinrauschhalle durchgeführt, wir konnten hier über 850 begeisterte Narren begrüßen. Zu erwähnen ist noch der herrliche Prunkwagen, mit dem an den Saarlouiser Umzügen in Roden und Saarwellingen teilgenommen wurde. Im April gab es dann noch eine Veränderung im Vorstand, Günter Optenhöfel übernahm das Amt des Präsidenten der RITSCH.1980 war zugleich das Jubiläumsjahr unserer Stadt, Saarlouis feiert sein 300 jähriges Bestehen. Am historischen Festzug nahm eine große Abordnung der KAFRA teil, die RITSCH bewirtschaftete einen Stand auf dem Piperparkplatz. Leider fiel dieser Tag, sprichwörtlich ins Wasser, denn sehr starke Regenfälle am Mittag, ließen nicht nur die historischen Uniformen aufweichen, sondern hielten auch viele Besucher aus der Stadt fern.Die Session 80/81 wurde erstmals gemeinsam, KAFRA und RITSCH, am 08.11.80 im Weinhaus Arns eröffnet. Prinzessin Simone I. verabschiedete sich singend vom närrischen Publikum und legte somit den Grundstein, für ihre weitere gesangliche Aktivität. Ortsprinzenpaar von Fraulautern wurde Prinz Gustav I. und Paulette I. ( Gustav Deutsch und Paulette Deutsch ) von der CC Blau Weiß. Das Männerballett der RITSCH nimmt erstmalig am Gardetanzturnier in Klarenthal teil, Ambosspolka, Skischuhe und Ballettröckchen waren das Markenzeichen der Truppe, Auftritte bei der Gemeinschaftskappensitzung rundeten das Tanzspektakel ab, ein unvergessener Tanz.In der Session 81/82 beging die KAFRA unter der Regentschaft von Prinz Michael II. ( Michael Simons ) ihr 3 x 11 jähriges Vereinsjubiläum. Mit Prinz Michael II. hat die KAFRA einen neuen herausragenden Büttenredner der letzten Jahre und die Bibis einen ebensolchen Sänger gefunden. Michael war der 1. Sitzungspräsident unserer Gesellschaft und wohl kaum ein zweiter führte mit solch einer Brillianz verschiedene Dialekte, rheinischer Frohsinn und Witz durch die Sitzungen unserer Gesellschaft. Bei einem feierlichen Festkommerz am 09.01.82 im Weinhaus Arns und bei 3 gelungenen Galasitzungen wurde das Jubiläumsjahr gebührend gefeiert. Die RITSCH machte sich in dieser Session den Namen " Konfetti­ Ritsch ", denn wer die Gesellschaft bei den Umzügen in Saarlouis, Saarwellingen und Roden erlebte, der wusste wo der Namen herkam . Am Rande sei erwähnt, dass in diesem Jahr 28 Zentner Konfetti geworfen wurde, ganz zum Leidwesen der städtischen Straßenreinigung. Wenn wir nun schon 3 x 11 Jahre feiern können, so können wir, Aktive, Gönner und Vorstand, stolz auf die bisherigen Leistungen sein, insbesondere auch deshalb, weil die KAFRA und die RITSCH in all den Jahren immer zu den Hochburgen des saarländischen Karnevals zählten und dadurch bis weit über die Grenzen des Saarlandes hinaus bekannt sind. Zwar sagt man uns, wie allen Karnevalisten nach, dass wir das Tun um die Faasend zu ernst nehmen würden, doch haben wir stets versucht und wollen dieses auch weiterhin, in unseren Veranstaltungen Freude, Spaß und Humor vermitteln. Wenn der Funke überspringt und zündet, ist dies dann für uns der Lohn unserer Arbeit während des Jahres zur Pflege dieses Brauchtum.
1982 - 1993 Die vierten 11 Jahre
Erstmals veranstalteten die drei Lauterer Karnevalsvereine gemeinsam die Eröffnungssitzung am 12 .11. 82, im Weinhaus Arns. Prinz Michael II. überreichte das närrische Zepter an Prinz Eduard I. und Lieselotte I. ( Eduard Seidel und Lieselotte Seidel ) die in diesem Jahr von der RITSCH gestellt wurden. Mit Thomas Korinth als Gottlieb Wendehals, blieb an diesem Abend kein Auge trocken. In der Niedtalhalle wurde erneut von der KAFRA im Januar 83 eine hervorragende Gala  Kappensitzung durchgeführt. Die KAFRA hatte in diesem Jahr den Ausschank in der Steinrauschhalle übernommen. 1983 feierte die RITSCH ihr 25 jähriges Vereinsjubiläum in der vollbesetzten Steinrauschhalle. Die neu angeschaffte Vereinsstandarte wurde in St. Josef eingeweiht und in der Jubiläumssitzung wurde unsere alte Standarte dem VSK für das Fastnachtsmuseum Ottweiler überreicht. Die Attraktion des Abends war wohl Heino Klassen " Butler " von der Homburger Narrenzunft, der mit seinen spontanen Witzen nicht nur die Prominenz im Saal auf die Schippe nahm. Nicht zu vergessen das RITSCHer Männerballett mit dem unvergessenen " Schweinetango und die Gebrüder Karb in ihrer Paraderolle als " Beppes und Schweppes Erstmals fand ein Kostümpreismaskenball im Weinhaus Arns Statt. Ausrichter KAFRA und RITSCH. Beim Rodener Umzug hatte es der " Schwan " in sich, ein toller Prinzenwagen kreiert von Günter Schleich, gebaut von Traugott Loew, Hubert David und vielen weiteren Helfer.Das Ortsprinzenpaar in der Session 83/84 war Prinz Raimund I. und Elisabeth I. ( Raimund Hirtz und Elisabeth Hirtz ) von CC Blau Weiß. Im November des Jahres 83 fand die Indienststellung des Lauterer Artillerie‑Korps statt, welches seither stets die Ortsprinzenpaare, als Begleitschutz bei allen närrischen Veranstaltungen unterstützt. Die Eröffnungssitzung am 11. 11. wurde wieder eine Gemeinschaftsveranstaltung der KAFRA und RITSCH, wobei am morgen bereits um 11. 11 Uhr durch den VSK in Saarlouis die saarländische Karnevalszeit eröffnet wurde. Bei der Galasitzung der Faschingsgesellschaft Schwarz Weiß Bayreuth im Januar 84 glänzten nicht nur die Seniorengarde mit ihren Auftritten sondern auch das mitgereiste Artillerie‑Korps. Die einzige tänzerische Zugabe des Abends gab es für den Schautanz der Seniorengarde. Im Februar 84 gaben sich KAFRA und RITSCH in der Steinrauschhalle bei der gemeinsamen Kappensitzung die Ehre. Weitgereiste Gäste konnten von der KAFRA begrüßt werden, " Grün Roten Altstädter " aus Köln weilten bei uns, für die sprichwörtliche rheinische Fröhlichkeit, sorgten am nächsten Sonntag morgen die " Altstädter " beim gemeinsamen Frühschoppen.Neuer Vorsitzender der KAFRA wurde Michael Simons, der scheidende Vorsitzende Alfons Simon wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.Im September 84 wurde mit der Düsseldorfer Bürgerwehr von 1892, dass älteste Uniformierte Korps der Stadt Düsseldorf die Partnerschaftsurkunde ausgetauscht. Die 3 Tage wo die Düsseldorfer zu Gast bei der RITSCH weilten, werden wohl für viele von uns unvergessen bleiben. Der Spruch " Herr Gau hören Sie mal " klingt mir noch heute in den Ohren, auch die Hochzeit beim " Schwaggi " wo Suss Koch mit Heinz Gau verheiratet wurde, unter den Klängen des Gurkenliedes, vorgetragen von Gerd van Rijn, bleibt mir in angenehmster Erinnerung.Mit Prinz Klaus II. ( Klaus Gergen ) landete die KAFRA in der Session 84 /85 einen karnevalistischen Volltreffer. Klaus II. ist nicht nur ein brillanter Sänger bei den " Bibbis " sondern auch ein hervorragender Büttenredner und Parodist. Der Briefmarkenorden von Prinz Klaus II. war binnen kürzester Zeit, einer der begehrtesten Orden der Stadt Saarlouis. Mit dem Zylindertanz ( Olaf Buschikowski, Gerfried Huwig, Lorenz Mock, Franz Jakob und Manfred Schnubel ) schoss man bei der Galasitzung den Vogel ab Die RITSCH hatte die Ausrichtung der Gemeinschaftssitzung 85 übernommen und hatte natürlich bedingt durch den Wahlkampf in diesem Jahr, nicht nur heimische Prominenz, sondern auch das saarländische Dreigestirn " Lafontaine, Zeyer und Rehberger " in der Bütt zu Gast. Alle Sitzungen der RITSCH fanden erstmals in der Schulturnhalle Kreuzberg statt. Ein Höhepunkt dieser Session war wohl der Auftritt des Männerballett der RITSCH in der ausverkauften Stadthalle Düsseldorf .Günter Optenhöfel, Präsident der RITSCH, war es zu verdanken, dass erstmals wieder unter dem Motto "' Aller Anfang ist schwer ", ein Karnevalsumzug in Fraulautern stattfand. Unter Beteiligung zahlreicher Ortsvereine, die sich in der Interessengemeinschaft Umzug Fraulautern zusammen schlossen, ging am Faasend Sonntag der Gaudiwurm durch die Straßen von Fraulautern. Unter dem Motto " Sänger Sportler Narren, ziehen an einem Karren " fanden die Bälle an den drei närrischen Tagen im Weinhaus Arns statt.Anziehungsmagnet war „Opus One“. Mit einer tollen Ausstellung präsentierte sich die KAFRA in den Räumlichkeiten der Kreissparkasse Fraulautern.Im März 85 übernahm Gerd Fontaine den Vorsitz der KAFRA. Erstmals wird im Juni 85 das  Lauterer Breckenfeschd veranstaltet, KAFRA und RITSCH sind jeweils mit einem Stand vertreten.Im März 85 Teilnahme unseres Jugendtanzpaar, Andrea und Thomas Loew, an der DM in Travemünde. Sie belegten hier einen hervorragenden 3. Platz. Prinz Wendelin II. und Edeltrud I. ( Wendelin Karb und Edeltrud Karb ) wurden am 11. 11. 85 im Pfarrjugendheim zum Stadtprinzenpaar inthronisiert. Im Januar 86 Teilnahme einer großen Abordnung der RITSCH an der Kappensitzung der Bürgerwehr im Radschlägersaal in Düsseldorf. Eine Woche später, konnten wir die Düsseldorfer Freunde bei unserer Gala Kappensitzung nicht nur begrüßen, sondern auch wurde ein großer Teil des Programm von ihnen mitgestaltet, vor allem der tolle Einmarsch mit dem " Fleher Tambourkorps " und die weiteren musikalischen Darbietungen dieser tollen Truppe, trugen zum guten Gelingen dieser Sitzung bei.Bei der Gemeinschaftssitzung hatte die RITSCH den Ausschank übernommen. Die KAFRA führte gemeinsam mit dem Sängerbund eine Gala Kappensitzung und eine hervorragende Gala Kappensitzung im Weinhaus Arns durch. Zahlreiche Auftritte der KAFRA  Garden nicht nur im Saarland, sondern auch im Januar 86 in Mainz, verdeutlichen wieder die einmalige Klasse dieser Truppe, trainiert von Rudi Schober.Das sich beide Gesellschaften am 2 Umzug Fraulautern sehr zahlreich beteiligten, ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Im April 86 gab es einen Wechsel im Vorstand der KAFRA, erstmals in der Geschichte des Vereins übernahm das Amt des Vorsitzenden eine Frau. Mit Birgit Küpper sollten schon in nächster Zukunft die Weichen des Lauterer Karnevals neu gestellt werden.Im September 86 Herrentour der RITSCH nach Bruchweiler, geselliges Treff en mit der Düsseldorf er Bürgerwehr. Plötzlich und für uns alle unerwartet, verstarb im Oktober 86, unser lieber Freund und Ehrenmitglied der RITSCH, Günter Schleich. Mit Günter Schleich verlor die RITSCH nicht nur einen ihrer Gründer, sondern einen Vollblutkarnevalisten, dessen Ideen, sein Witz, seine Geselligkeit und Kameradschaft für Lautern unvergessen bleibt. Durch den plötzlichen Tod unseres Ehrenmitglied fiel die Eröffnungssitzung in diesem Jahr aus. Das Lauterer Prinzenpaar wurde in der Session 86/87 von CC Blau Weiß gestellt, Prinz Wolfgang I . und Heike I. ( Wolfgang Funke und Heike Funke ) . Im Januar 87 Teilnahme unserer Garden an der Kappensitzung der Düsseldorfer Bürgerwehr und Durchführung einer Fremdensitzung in Wallerfangen. Die KAFRA bewies erneut bei der Durchführung der 2 Kappensitzungen, dass sie zum festen Bestandteil des Lauterer Karneval gehört. Den Höhepunkt ihrer noch junge, tänzerischen Karriere, erreichten die Geschwister Loew von der RITSCH, bei den DM in Warstein, als sie Deutscher Meister Jugend in der Disziplin Tanzpaar wurden. Mit großen Bahnhof wurden sie am Saarlouiser Hauptbahnhof von den Mitgliedern der RITSCH empfangen. Leider zog der für die Session 87/88 vorgesehene Prinz kurzfristig seine Zusage gegenüber dem Vorstand der KAFRA zurück, so dass es nicht mehr möglich war, diese Aufgabe durch eine andere Person zu besetzen, dennoch wurde von der KAFRA am 14.11.87, die Karnevalssession mit einem bunten Unterhaltungsprogramm, sowie mit einer großen Tombola, offiziell eröffnet. Auf Einladung von Schwarz Weiß Bayreuth, nahm erneut die Seniorengarde der KAFRA und das Tanzpaar Loew von der RITSCH, an der Galasitzung in Bayreuth teil. Bei einer Vorstandssitzung im Januar 88 wurden die ersten Weichen im Hinblick auf einen Zusammenschluss der beiden Gesellschaften KAFRA und RITSCH getroffen. So präsentierten sie beide Gesellschaften, gem. dem Motto des Umzuges, " Alle unter einem Hut ", gemeinsam auf dem großen Prunkwagen der RITSCH, selbst die Garden marschierten bunt gemischt, rot und blau, vorne weg. Im Mai 1988 war es dann soweit, die Mitgliederversammlung der RITSCH beschloss die Auflösung der Gesellschaft und gleichzeitig den Eintritt in die KAFRA. In der gleichzeitig stattfindenden Mitgliederversammlung der KAFRA, wurde die Aufnahme der Mitglieder der RITSCH beschlossen. In der dann zusammen stattfindenden Mitgliederversammlung, wurde die Satzungsänderung der KAFRA und gleichzeitig Namensänderung der KAFRA in G. K. G Große Karnevalsgesellschaft Fraulautern beschlossen. Bei der " Emmes " in Saarlouis und beim " Breckenfescht Teilnahme jeweils mit einem Getränkestand. Am 11.11.88 Sessionseröffnung im Weinhaus Arns, im vollbesetzten Haus" präsentierte sich der komplette Hofstaat im neuen Farben, mit  neuer Standarte und das Prinzenpaar der G.K.G, Prinz Stefan I. und Karoline I. ( Stefan Arweiler und Karoline Alt ) erlebten einen traumhaften Empfang des närrischen Publikums. Der absolute Clou in der Bütt  „Fürstin Gloria von Lautern“  Doris Optenhöfel in ihrer Paraderolle, ganz ohne Konzept und frei von der Leber, brachte sie den Saal zum kochen.Zur 1. Straßenkarnevalseröffnung luden wir einen Tag später die befreundeten Gesellschaften vor das Weinhaus Arns ein. Bei Freibier und Glühwein, mit Böllerschüssen der dicken Berta, wurde die Freiluftsession eröffnet.Die letzte Gala Kappensitzung im Weinhaus Arns ging in der Dekoration einer Baustelle im Januar 89 über die Bühne. Im ausverkauften Haus, mit Unterstützung des Spielmannszuges des LAK und Dank der hervorragenden Haus und Hofkapelle, ging ein Feuerwerk der Freude über die Bühne, erwähnen möchte ich den Auftritt von Boris Becker ( Michael Simons) und von " Till " Friedebert Walmroth, der schon seit Jahren der Kommunal  und Bundespolitik, mit seinen scharfen Vorträgen den Spiegel vorhält.Das "Lauterer Original", Reinhold Eisenbarth, verabschiedete sich mit einem Supervortrag aus der Bütt.Der tolle Prunkwagen wurde in dieser Session von Reinhold Schmitt entworfen und gebaut. In vielen Stunden entstand eine riesige Muschel, in der unser Stadtprinzenpaar logierte.Im Februar 1989 machten Anni und Hubert Arns ihre " letzte Schicht " im Vereinshaus. Mit ihnen geht "' eine Ära " zu Ende, die ihresgleichen sucht. Anni und Hubert sind nicht nur Mitglieder der G. K. G, sondern haben mit zahlreichen Auftritten, z. B. Anni als Marktfrau und Hubert als Leiter der " Bibbis "' über Jahre hinweg den karnevalistischen Brauch in Lautern am Leben erhalten.Da uns durch den Abriss des Vereinshaus keine Räumlichkeit für die Sessionseröffnung 89/90 zur Verfügung stand, waren wir der KG " Karo Blau Gold " Roden sehr dankbar, dass sie mit uns gemeinsamam11.11.89, in der Rodener Kulturhalle die närrische Zeit eröffnete. Prinzenpaar von Lautern wurden Prinz. Paul I. und Tanja I. ( Paul Dittgen und Tanja Pichler) von CC Blau Weiß.Am ersten Adventswochenende waren wir erneut Ausrichter des 21. Gardetanzturnier des VSK in der Steinrauschhalle. Unsere Gesellschaft wurde mit 5 Titeln erfolgreichster Verein des Turniers.Alle Veranstaltungen der G.K.G fanden in der Schulturnhalle Kreuzberg statt. Unter der Maske eines Spions, stellte Doris Optenhöfel erneut des Saal auf den Kopf, für diesen gelungen, frei vorgetragenen Vortrag, erhielt sie vom KC " Die Wampenschieber " den närrischen Oskar. Im Jahr 1990 fielen allerorts, bedingt durch die schlechten Witterungsverhältnisse ( Sturm und Orkane ) die Umzüge aus. Der Lauterer Umzug, man könnte fast glauben " Petrus " ist Lauterer, ging bei strahlenden Wetter über die Bühne, gem. dem Motto „Alles verkehrt rum“". Am 11. 11. 90 erneut gemeinsame Eröffnungssitzung in der Rodener Kulturhalle. Geheimhaltung war oberste Pflicht und Günter Optenhöfel präsentierte in Roden das Lauterer Prinzenpaar der G.K.G Prinz Michael III. und Iris I. ( Michael Gras und Iris Gras ) dem vollbesetzten Saal. Im Januar 91 verstarb nach kurzer Krankheit Josef Schönborn. Mit Josef Schönborn verlor die G.K.G einen Freund, der über Jahrzehnte nicht nur als Schriftführer der KAFRA alle Geschäfte erledigte, sondern auch als Kamerad, bei Jung und Alt sehr beliebt war. Die Session 90/91 stand unter keinem guten Stern und bedingt durch den Golfkrieg wurden fast alle Karnevalsveranstaltungen abgesagt. Die G.K.G zog ihre Kappensitzung durch, lediglich der Lauterer Umzug fiel wegen der Golfkrise aus. Als beste Saarlouiser Gesangsnummer erhielt Simone Walmroth den närrischen Oscar vom KC Die Wampenschieber " überreicht. Dennoch wurde 1991 das erfolgreichste Jahr in der tänzerischen Geschichte der Gesellschaft. Die Jugendgarde holte am 02. 03. 91 in Kassel, in der Disziplin Gardemarsch, den Titel des Deutschen Meisters nach Fraulautern. Eine Woche später, ging ein Traum für alle Aktiven der Jugendgarde in Erfüllung, in Aschaffenburg er tanzten sich die kleinen G.K.Gler den Titel des Europameisters. Beide Titel sind zum ersten mal von einem saarländischen Karnevalsverein errungen worden und entsprechend groß war die Resonanz bei Fernsehen und Medien. Mit einem großen Empfang, ehrte die G. K. G die kleinen Europameister im Vereinslokal. Die Garden der G. K. G, wie schon zuvor der KAFRA, sind, und darüber ist unsere Gesellschaft stolz, die erfolgreichsten Garden in den karnevalistischen Tänzen des Saarlandes, zahlreiche Pokale, Wimpel, Urkunden und Meisterscherben zeugen in unserem Vereinslokal " Wachlokal "' von den vielen Meistertiteln die in den vergangen Jahren errungen wurden. Unser Dank gilt an dieser Stelle dem L.A.K, besonders Irmtrud und Josef Karb, die uns entsprechende Regalflächen für die Pokale zur Verfügung gestellt haben und diese natürlich auch immer wieder im Glanz erstrahlen lassen. Durch einen tragischen Arbeitsunfall am 23. 03. 91 verlor unsere Seniorengarde ihren Tanzpartner und Freund Volker Ladwein. Unserer Präsident Günter Optenhöfel feiert im Oktober seinen fünfzigsten Geburtstag. Die gesamte G. K. G gratulierte und der Vorstand überreichte ein Ölgemälde ( Caprifischer ) . In der Session 91/92 wurde das Ortsprinzenpaar von CC Blau Weiß gestellt, es waren dies Prinz Gisbert I. und ElisabethII. Letzmalig ging die Gala‑Kappensitzung in der STH  Kreuzberg über die Bühne, in der Bütt überzeugen Nachwuchstalent Benjamin Müller, Wendelin Karb, als " Beppes von Lautern ", Klaus Gergen als " Florianjünger. Doris Optenhöfel als " Radfahrer ", Friedebert Walmroth als „Till“, Hubert Manstein als " Schönheitsberater, Mi­chael und Iris Gras als " Raumkosmetikerinnen ", Simone Walmroth als „Gesangsstar ", unsere Garden, hier die Seniorengarde mit ihrem tollen Tanz " Karneval in Venedig " und natürlich unsere " Bibbis ", Hubert Arns, Michael Simons, Klaus Gergen und Georg Irsch. Mit einem riesigen Piratenschiff geht auch endlich unser vorjähriges Prinzenpaar Michael III. und Iris I. beim Lauterer Faasendumzug, un­ter dem Motto. " Der 7 Zug, im zweiten Versuch " auf närrischen Kurs. Am 21. und 22. 03 .92 fanden die Süddeutschen Meisterschaften in den karnevalistischen Tänzen  in der Steinrauschhalle statt. Unsere Gesellschaft hatte vom BDK die Ausrichtung übernommen. Für Friedebert Walmroth, der die Leitung des Turniers übernommen hatte, bedeutete dieses Mammutturnier, schlaflose Nächte, Anrufe zu jeder Tageszeit aus dem ganzen Süden der Nation und Mengen an Post und Papier. Trotz allem Stress, pro Tag mussten ca. 2000 Besucher und Aktive betreut und versorgt werden, wurde das Turnier von allen Helfern der G.K. G mit Bravour gemeistert.   Solche Veranstaltungen sind nur zu organisieren, wenn die Kameradschaft innerhalb des Vereines intakt ist, dies kann man von der G.K.G behaupten. Beim Endturnier, eine Woche später in Essen, errang unsere Jugendgarde den hervorragenden 3 Platz, mit einem Punkt Differenz zum Zweiten.Während des Jahres wurden wieder zahlreiche Volksfeste: Saarlouiser Emmes, Breckenfeschd und Steinrauschfest mit einem Stand vertreten. Dann war es endlich soweit, das neue Vereinshaus wurde im September 92 seiner Bestimmung übergeben. Bei einem Heimatabend, stellte sich die G. K. G tänzerisch dar, durch das Programm führten unser Sitzungspräsident Michael Simons und Klaus Gergen. Am 11.11.1992 präsentierte die G.K.G  den ersten Höhepunkt der Jubiläumssession 4 x 11 Jahre. Schon vor zwei Jahren konnte " Madame Gigi " Travestie Show International, verpflichtet werden. Mit diesem Showprogramm stellten wir alles bis her da gewesene in den Schatten, minutenlanger Applaus nach Ende der Show, bestätigte uns den gelungenen Einkauf. Der Höhepunkt des Abends war aber die Vorstellung des Jubiläumsprinzenpaares, Peter I. und Vera I. ( Peter Bechtel und Vera Bechtel) . In tollen Kostüm, mit flotten Sprüchen stellten sich die beiden der Narrenscharr gelungen vor. Josef Bös wurde mit dem Dr. Fontaine Gedächtnis  Orden für seine Verdienste um das karnevalistische Brauchtum geehrt.
1993 - 2004 Die fünften 11 Jahre
1993 Mitder Ausrichtung des „Prinzenfrühstücks des VSK“ präsentierten wir erstmals unsere neue Saaldekoration im neuen Vereinshaus. Weit über 15 Tsd DM hatten wir investiert, um dem Hause ein närrisches Kleid zu verpassen. Mit Böttscher Dekoration hatten wir einen guten Griff getan und die Ideen, die von dieser Firma umgesetzt wurden, passten haargenau zu dem wirklich wunderschönen Ambiente der Halle. Die Investition hat sich bis zum heutigen Tag gelohnt! Unsere Jubiläumskappensitzung fand am 30.01 statt. Der Besuch unserer Freunde „Düsseldorfer Bürgerwehr“ wird noch manchem in Erinnerung sein, allein die unglaubliche rheinische Ausgelassenheit unserer Freunde sorgte schon für tolle Stimmung in der Halle, mit einem fast 45 Minuten musikalischem Programm und einem Fass Alt Bier gratulierten sie zum 4 x 11 Vereinsgeburtstag. Der Höhepunkt des Abends war der Einmarsch unseres Stadtprinzenpaares, Prinz Peter I. und Prinzessin Vera I. die mit ihrer tollen Ausstrahlung den närrischen Funken überspringen ließen. Der programmliche Höhepunkt war der Auftritt des Künstlerpaares des Jahres He and She“, mit ihrer Pantomimen-, Parodien- und Zeitlupestudien Show brachten sie den Saal zum kochen. Am Ende stehende Ovationen des närrischen Publikums. Unsere Kinderkappensitzung fand am 31.01.statt, das Festmatinee am 14.02.welches mit einem großen, kaltem Büfett endete. Erstmals startete der „NASA BALL“, noch als Fünfergemeinschaft bestehend aus CC Blau Weiß, Sängerbund, Harmonie, LAK und GKG. Der 8. Faasendumzug endete erstmals im neuen Vereinshaus in einem Ball. Weiterhin nahmen wir an den Umzügen in Roden und Saarwellingen teil. Wir waren kaum zu Atem gekommen von den vielen Festveranstaltungen des Jubiläumssession 2003, da ging es nach der Session 1993 zum offenen Tanzturnier nach Bous und eine Woche später zum Halbfinale Süd nach Schwetzingen. So beteiligten wir uns im Laufe des Jahres an zahlreichen Freiluftveranstaltungen, z.B. im Mai 93 an der Saarlouiser Emmes und Brückenfest Fraulautern. Im Juli unternahm der Vorstand mit den Kindern eine Angeltour nach Niedersalbach, im Juli 93 fand dann erneut unser Zeltlager in Reinsfeld „Azur Park“ statt. Das Steinrauschfest fand erstmals auf dem Zirkusplatz zwischen Fraulautern und Roden im August statt, dieser Ort wurde aber von den Steinrauschern nicht angenommen, so war die Veranstaltung auch sehr schlecht besucht. Am 12.11.93 wurde die Session 1994 unter dem Motto „Total verrückte Kappensitzung“ mit einem anspruchsvollen Programm eröffnet, so konnten wir für diesen Abend die Sängerin Nicolasa Belen verpflichten, die ganz im Stiele von Whitney Houston das Publikum verzauberte, ebenfalls hatten wir aus Halle an der Saale die Gruppe „Frustschutz“ verpflichtet, die mit ihrem musikalischen Auftritt nicht nur unsere Lachmuskeln strapazierten sondern auch mit ihrer musikalischen Qualität überzeugten. Der Dr. Fontaine Gedächtnis Orden wurde Herrn Thimmel Hans verliehen. Der Höhepunkt des Abends war aber die Verabschiedung unseres Stadtprinzenpaares Peter I. und Vera I. Das VSK TT fand vom 27.11.-28.11.93 in Schmelz statt. Am 04.-05.12.93 fand unsere Vorstandsfahrt nach Bernkastel statt. Wir waren im „Moselparkhotel“ untergebracht und erlebten zwei tolle Tage. Die von unserer Jugend- und Juniorengarde gestaltete Weihnachtsfeier im Dez. wurde durch die Aufführung der Weihnachtsgeschichte ein voller Erfolg und die durchgeführte Tombola war wieder mit zahlreichen Präsenten bestückt. 1 994 Unsere Kappensitzung ganz nach dem Motto „Total verrückte Kappensitzung“ gestaltet, der Elferrat erschien in verschiedenen Kostümen verboozt und überhaupt war Kostümierung an diesem Abend Trumpf. Das von F. Walmroth gestaltete Bühnenbild, zeigte das alte Vereinshaus im närrischen Gewand und das neue Vereinshaus in den Händen eines riesigen Clowns. Bei ausverkauften Haus präsentierten sich unsere Büttenredner: Benjamin Müller, Manuela Ederle, Hans Stinnes ( extra aus den Staaten angereist), Waltraud Loew, Wendelin Karb, Jürgen Barthel, alias „Die doof Nuss“ und Klaus Gergen von ihrer besten Seite und brachten den Saal zum toben. Der Höhepunkt des abends war die Show der „Hot Shots“ aus Amerika. Unsere Garden wussten ebenso zu überzeugen wie unsere Gesangsgruppe „Die Almdudler“. Am nächsten Tag ging dann unsere Kinderkappensitzung über die Bühne, wieder ein Highlight die „Kinderplayback Show“, die Halle platzte aus allen Nähten und unsere Clowns hatten wieder zahlreiche Spiele für Jung und Alt sich ausgedacht. Am 11.02.1994 fand unser Ordensfest statt,zahlreiche Mitglieder wurden mit der Verdienstnadel für 1x11, 2x11 und 3x11 Jahre ausgezeichnet. Der zweite „NASA BALL“ wurde erstmals nur noch von der GKG und LAK ausgeführt, verpflichten konnten wir die Showband „Diamonds“, diese weit über die Grenzen hinaus bekannte Band, brachte den Durchbruch bei den Besucherzahlen, so konnten über 600 Narren eine rauschende Ballnacht erleben. Am Faasendsonntag ging dann der 9. Karnevalsumzug durch die Straßen von Fraulautern mit anschließendem Umzugsball. Vom 19.02. 20.02. hatten wir die Ausrichtung des Bundesoffenen Tanzturnier in der Steinrauschhalle übernommen. Dieses Turnier machte uns sehr viel Stress, zumal die Durchführung direkt nach dem Karnevalswochenende durchgeführt wurde und allen Aktiven noch die abgelaufene Session 1994 in den Knochen steckte. Aber wie von der GKG gewohnt, brachten wir auch dieses Großereignis mit Bravour über die Runden. Am 05.03. nahmen wir am Halbfinale Süd in Würzbug teil.Nachdem Günter Optenhöfel nun 14 Jahre die Geschicke des Vereines als Präsident geführt hatte, übergab ersein Amt in der Mitgliederversammlung am 15.05.1994, an Friedebert Walmroth, der bereits seit 1978 als Geschäftsführer tätig war und somit sicherlich ein würdiger Nachfolger ist. In einer geheimen  Vorstandssitzung am 09.05.1994, beschloss der Vorstand Günter Optenhöfel zum Ehrenpräsidenten zu ernennen, die Ernennungsurkunde wurde ihm an der Mitgliederversammlung überreicht. Am 27.-30.05.94 fand das „Brückenfest“ und vom 02. 04.06.94 die „Emmes“ statt. Unser Zeltlager fand erneut im „Azur-Park“ Reinsfeld vom 30.06 03.07. statt. Das Steinrauschfest wurde im August wieder im Einkaufszentrum Steinrausch durchgeführt. Am 11.11. fand die Sessionseröffnung statt, Prinzenpaar wurde Prinz Patrick I. und Prinzessin Sandra I. Der Dr. Fontaine Gedächtnisorden wurde Edgar Lesch verliehen. Mit der Komik Travestie Show „Honey Drags“ erlebten wir Travestie von seiner komischen Seite, wir denken alle noch an Schwester „Maria Magdalena“ die mit ihren Rollschuhen durch den Saal fegte, was diese Künstler boten war einfach Spitze. Vom 26. 27.11. nahmen wir am VSK Tanzturnier in Riegelsberg teil. Die Juniorengarde erzielt mit ihrem Marsch den 1. Platz und mit dem Schautanz „Harlekins“ den 3. Platz. Am 11.12.94 fand unsere Weihnachtsfeier, wieder gestaltet von der Jugend- und Juniorengarde im Vereinshaus statt.   1995 Am 18.02.95 fand  unsere Kappensitzung unter dem Motto „Karneval in Venedig“ vor dem, von Friedebert Walmroth gemalten Bühnenbild der „Rialto - Brücke, saß der närrische Elferrat in wunderschönen Venedig-Kostümen, als Höhepunkt des abends hatten wir den Parodisten und Stimmenimitator Hans-Jürgen Schupp verpflichtet. Wir alle kennen ihn aus Funk und Fernsehen, aus der Show „Hurra Deutschland“.  Kohl and the Gang, oder Nachts, wenn der Genscher heult und Franz-Josef Strauß bis Theo Lingen waren nur einige der absoluten Highlights dieses Künstlers. In der Bütt glänzten: Yvonne Karb, Benjamin Müller, Melanie Klau, „Doof Nuss“, Manuela Enderle, Klaus Gergen als „Gondoliere Nikolei“, Iris und Michael Gras, und Wendelin Karb zusammen mit Walter Becker „Schockes“, hatte einen neuen Partner gefunden. Simone Walmroth brachte gesanglich den Kölner Karneval nach Fraulautern, Walter Schleich in seiner Paraderolle als „Louis Amstrong“ und natürlich die verrückten „Almdudler“ ließen das Publikum voll und ganz auf seine Kosten kommen. Unsere Kinderkappensitzung fand am 19.02.95 statt. Natürlich nahmen wir wieder an vielen städtischen Veranstaltungen teil, wie z.B. die Altennachmittage, Rathauserstürmung und Rodener Karnevalsumzug teil. Der  Prinzenempfang fand am 03.02.statt und unser Aktiver  Herr Heinrich Flammersfeld wurde zum Ehrensenator ernannt. Mit den „Diamonds“ lief unser NASA BALL auf Hochtouren und bei Kaiserwetter lief der 10. Faasend-Umzug Fraulautern. Erstmals fand am Rosenmontag ein Kinder NASA Ball unter der Regentschaft des Kinderprinzenpaares Prinz Oliver I. und Prinzessin Andrea I. statt. Vom 04. 05.03. nahmen wir am offenen VSK TT in Völklingen teil. Im Mai und Juni Beteiligung mit einem Verkaufsstand beim Brückenfest und bei der SLS Emmes. Zu Beginn der Sommerferien starteten wir erneut mit der Jugend ins Zeltlager nach Reinsfeld. Zum Umzug des Saarländischen Fastnachtsmuseum nach St. Ingbert, überreichten wir am 26.08. als Leihgabe die Gründungsstandarte der „KAFRA“, die Standarte der „RITSCH“ eine Originaluniform Gardist und Gardemädchen, sowie den Prinzenstab der „KAFRA“ von 1949 1988 mit allen Namensgravuren aller Prinzen. Nachdem in der Mitgliederversammlung entsprechende Satzungsänderung erfolgt waren, wurde am 17.09. unsere Jugendabteilung „JuAb“ gegründet. 1 Präsidentin wurde Carmen Kuner. Die Sessionseröffnung fand am 11.11. statt, das Motto der Session 1996 lautete Faasend in der Galaxis“, der Dr. Fontaine Gedächtnisorden wurde Herrn Erich Pohl verliehen. Das VSK Gardetanzturnier fand am 02.-03.12. in Wadern statt. Unsere Weihnachtsfeier fand am 16.12. im Vereinshaus statt. 1996 Am 28.01. fand unser Ordensfest statt, zahlreiche Mitglieder wurden erneut ausgezeichnet mit Bronze, Silber und Gold für ihre langjährige Mitgliedschaft, dann im Jahre 4 vor 2000 hoben wir ab in die galaktischen Sphären der fünften Jahreszeit. Zum Opening landete ein blinkendes Raumschiff, dem kleine Außerirdische entstiegen und den närrischen Applaus überbrachten, der Elferrat hatte sich in silber- und blaufarbenen Kostümen in elf Astronauten verwandelt. Das von Friedebert Walmroth gestaltete Bühnenbild, zeigte einen außerirdischen Planeten über dessen zerklüftete Kraterlandschaft unser Till mit seiner Rakete flog. Die JuAb zeigte eine kabarettistische Glanznummer unter dem Motto Dornröschen im Märchenland“, in die Bütt stiegen: „Die Doof Nuss“, Melanie Klau als „Punkerbraut“, „Beppes und Schookes“ alias Wendelin Karb und Walter Becker und als weiteren Höhepunkt die „Donauer“ die mit ihren Sketchen, hier vor allem Joachim Becker und ihrem „Schwarzen Theater“ begeisterten. Am 11.02. die Kindersitzung und nochmals am 17.02. der „NASA BALL“ mit der Showband „Diamonds“ und am 18.02. der 11. Faasend Umzug mit Ball. Der Kinder NASA Ball wurde erneut am Rosenmontag durchgeführt. Ausserdem nahmen wir am Umzug in Roden teil. Am 21.02. wurde die Session 96 mit dem Heringsessen verabschiedet. 24.-25.02. Teilnahme offenes Gardetanzturnier.Erneut im Mai beim Brückenfest und vom 30.05. 01.06. bei der „Emmes“ mit einem Verkaufsstand beteiligt.  Vom 18. 21.07.fand das Zeltlager in Reinsfeld statt, dieses Jahr erstmalig alleine von der JuAb organisiert und durchgeführt. Die Session 1997 wurde unter dem Motto Zauberhafte Märchenwelt“ am 15.11. gestartet. Herrn Klaus Hiery wurde der Dr. Fontaine Gedächtnis Orden verliehen. Stadtprinzenpaar wurde Prinz Ottmar I. und Prinzessin Petra II. Mit diesen beiden hatten wir ein Prinzenpaar gefunden, die mit ihrer eigenen charmanten und gewitzten Art nicht nur die Lauterer Narren begeisterten, sondern überall wo sie auftraten eine tolles Aushängeschild für die Stadt Saarlouis und unseren Verein waren. Während der Session entstand mit den Lauterer Artilleristen und Prinz Ottmar eine sehr enge Freundschaft zu seinen „Bodyguards“ und so ist es nicht verwunderlich, dass er heute der Oberst dieses Korps geworden ist. Am 30.11. 01.12. waren wir erneut mit der Ausrichtung des 28. VSK Gardetanzturnier in der Steinrauschhalle beauftragt worden. Die Jugend Garde holte mit ihrem Schautanz „Der Vogelhändler“ den Titel des Saarland-Meisters.Im Dezember endete die langjährige Tätigkeit unseres Trainers Herrn Rudi Schober, seine Nachfolgerin wurde die Trainerin Frau Diana Mahler. Nach diesem erfolgreichen Turnier endete das Jahr mit unserer Weihnachtsfeier, die nunmehr immer von der JuAb ausgeführt werden sollte.   1997 Am 25.01. u. 01.02. fanden unsere beiden Prunksitzungen im Vereinshaus statt. Bühnenbild wurde erneut von Friedebert Walmroth gestaltet, so konnte man eine herrliche Märchenlandschaft mit Burgen und Schlössern bewundern, über die unser Till auf einem Pferd ritt. Das Programm welches ganz unter dem Motto „Zauberhafte Märchenwelt“ stand, überzeugte durch seine Klasse, die eigenen Akteure waren alle in Bestform, in der Bütt waren: Benjamin Müller, Yvonne Karb und Jessica Schwarz, „Die Doof Nuss“, „Miss Molly“, Michael Reidenbach als „Antonio“, Wendelin Karb als „Der Beppes von Lautern“ und „Dick und Doof“ alias Volker Ladewig und Joachim Becker, natürlich unsere Garden und unsere JuAb mit der Satire „Heino“ und unsere Sängerin Simone Walmroth. Weitere Termine waren die Kindersitzungen der JuAb, die Beteiligung an den Altennachmittagen der Stadt Saarlouis, die Kindergarten- und Rathausstürmung, unser Prinzenempfang, der NASA Ball erstmals mit der Show Band „Seven up“, der 12. Umzug und Ball, am Rosenmontag Umzug in Schwalbach, Kinder NASA Ball, 11.02. Umzug in Roden, sowie am 12.02. Heringsessen. 15.02.Teilnahme am BDK TTO in Neunkirchen und am 01.03. Teilnahme an den 6.Süddeutschen Meisterschaften in Schweinfurt. Das Brückenfest wurde am 25.05 26.05. durchgeführt, wir waren wieder mit einem Stand und bunten Programm unserer JuAb beteiligt. Zur „Emmes“ wurden wir in diesem Jahr nicht gelost.Das Zeltlager der JuAb  hat vom 24. - 27.07. in Reinsfeld stattgefunden. Erstmals haben wir am 13.09.ein Familienfest auf dem Firmengelände unseres Präsidenten in Saarwellingen durchgeführt. Am 15.11. wurde die Session 1998 unter dem Motto „Russische Märchenimpressionen“ eröffnet. Der Dr. Fontaine Gedächtnis Orden wurde unserem Herrn Pastor Rolf Dehm verliehen. Unser Stadtprinzenpaar wurde unter den Klängen des Liedes Time to say good by“ verabschiedet, es blieb wirklich kein Auge trocken, als unser Prinzenpaar unter den vielen Rosen, welche durch die gesamte Garde überreicht wurden, fast nicht mehr zu sehen waren. Das Programm wurde von allen Garden, sowie in der Bütt von Klaus Gergen als „Zwiwwelklaus“, Friedebert Walmroth philosophierte über das Alterwerden, Gabriela Lay erzählte von einer frustrierten Hausfrau und als Gast Antonio Garamazza vom KV „Die Bollen“ua.Die Saarlandmeisterschaften fanden am 1. Advent  in Völklingen statt, teilgenommen hatten unsere Garden in allen Disziplinen . Am 12.12. haben wir beim Festakt 4 x 11 Jahre VSK in Saarbrücken erneut eine Leihgabe für das Fastnachtsmuseum in St. Ingbert gemacht, überreicht wurden die beiden Holz-Eulen, die Repräsentanten Wahrzeichen der „Pagen“ des Prinzen der früheren „KAFRA“. Mit unserer Weihnachtsfeier klang das närrische Jahr aus. 1998 Unsere Prunksitzungen fanden am 07.02. und 14.02. statt. Das Bühnenbild von Friedebert Walmroth entführte uns nach Moskau in eine herrliche Schneelandschaft, auf der die „Basilika“ mit den Stadtmauern zu sehen war, unser Till fuhr mit einer Pferdetroika und bewacht wurde alles von der LAK Kanone Le tonneré“. Diana Mahler hatte die Aktivengarde mit ihrem Schautanz „Russische Impressionen“ hervorragend und passend zum Motto arrangiert. Der von der JuAb durchgeführte Satire - Sketsch „Heinos Baby schwarzbraun ist die Hasselnuss“ war erneut einer der Höhepunkte des abends. In der Bütt waren: Friedebert Walmroth, Iris Gras, Ottmar Harig, Dick und Doof, „Doof Nuss“, Michael Reidenbach, Yvonne  Karb und Jessica Schwarz, Friedebert und Wilfried Nienas als „Russisches Tanzpaar“ua. Des weiteren nahmen wir bei den städtischen Altennachmittagen, der Kinder- und Rathausstürmung, unserer Kinderkappensitzung, dem Ordensfest, NASA Ball und Umzugsball mit „Seven up“ , dem 13. Umzug Fraulautern, Umzug in Roden und unserem Heringsessen teil. Eine Woche nach Karneval Teilnahme beim BDK OT in Riegelsberg und an der Süddeutschen Meisterschaft.Das Brückenfest fand vom 05.-07.06. statt, an der Emmes waren wir vom 04. 06.06. beteiligt. Dieses war ein sehr großer Stress, denn beide Stände mussten zur gleichen Zeit bewirtschaftet werden. Das Zeltlager derJuAb fand im Blauloch - Wallerfangen statt. Vom VSK wurden wir mit der Ausrichtung des 13. Liedwettbewerb am 30.10.im Vereinshaus beauftragt. Am 14.11. wurde unsere Vereinsstandarte feierlich in einer Messe geweiht, an der wir alle im vollen Ornat teilgenommen hatten, anschließend wurde die Session 1999, unter dem Motto Fiesta Mexikana“ eröffnet. Der Dr. Fontaine Gedächtnis Orden wurde an Herrn Hubert Arns verliehen. Prinzenpaar wurde Prinz Uwe I. und Prinzessin Silvia I. Als besonderes Geschenk zum 50. Vereinsjubiläum hatten wir erneut „He and She“ verpflichtet. Besonders stolz können wir auch darauf sein, dass der „Hausmeister“ alias Willi Jost, erstmals einen Teil seines Programms bei uns präsentiert hatte, in die Bütt gingen des weiteren: Thomas Klein, Antonio Caramazza, Joachim Ludewig „Der  Doof“ und Ottmar Harig als „Rasputin“. Unsere Garden zeigten erneut ihre besondere Klasse. Neue Vorsitzende der Jugendabteilung wurde Tina Fery. Die Saarlandmeisterschaften im Gardetanz fanden vom 28. 29.11. in Völklingen statt. Mit der Weihnachtsfeier im Dezember ging das närrische Jahr zu Ende.  1999  Die erste Veranstaltung des Jahres ist traditionsgemäß immer der Neujahrsempfang in der Staatskanzlei in Saarbrücken, mit unserem Prinzenpaar Prinz Uwe I. Und Silvia I. überreichten wir Ministerpräsident Reiner Klimmt den ersten Sessionsorden. In der sehr kurzen Session 1999 fanden wieder sehr viele Veranstaltungen statt, so konnten wir wieder zwei sehr gut besuchte Kappensitzungen am 30.01. und 06.02. durchführen. Über das Programm schrieb die Presse: Der GkG ist wieder ein großer Wurf gelungen. Unsere Garden und Einzeltänzerinnen zeigten wieder tänzerische Spitzenleistungen, ein großer Lob für die Trainerin Diana Mahler. Die Leistungen der Akteure waren gepfeffert mit Witz und Humor und so glänzten: Iris und Michael Gras und Wolfgang Karb in ihrem Sketsch Dinner for Aschermittwoch“, Patrick Gallo, Stefan Ney, Tina Fery und Carmen Kuner mit dem Sketsch Der Hahn im Korb“, Gina Ninas, Carina Harig und Nadja Herrmann mit dem Sketsch Verflixten Rechenaufgabe“, in der Bütt waren: Manuela Ederle und Benjamin Müller „Zwei Kumpfel“, Carmen Kuner und Tina Fery „Et Biwiun et Amai“, Jürgen Barthel  „Doof Nuß“, Antonio Caramazza „Hausmeister“, Ottmar Harig „Einer vom anderen Ufer“, Friedebert Walmroth „Radfahrer der Tour de France“ und Michael Reidenbach „Antonio“. Super auch der von Ottmar Harig und Wilfried Nienas einstudierte Abschied für den Sonnenkönig Wolfgang I., mit dem Lied „Time to say goodbye“ eine herzerfrischende Referenz erwiesen. Die Aktivengarde entführte uns mit ihrem Showtanz „Fiesta Mexicana“, vor dem von Friedebert Walmroth passend gemalten Bühnenbild,  nach Mexico. Mit dem Lied Laß die Sonne in dein Herz“, neu arrangiert von Hubert Arns endete das Programm in einem prachtvollen Finale. Weitere Termine der Session waren: am 07.02. Kindersitzung der JuAb, Altennachmittage, am 11.02. Kindergarten- und Rathausstürmung, 12.09. Prinzenempfang, Oberbürgermeister Hans Joachim Fontaine wurde zum Ehrensenator ernannt, 13.02. NASA Ball mit „Seven up“, 14.02. 14. Umzug Fraulautern, 15.02. Kinder NASA Ball, 16.02. Umzug Roden, 17.02. Heringsessen mit Kirchgang. Unser Aktiventanzpaar Silke Schwalm und Marco Reggio wurden bei der Süddeutschen Meisterschaft in Hof Süddeutscher Meister. Das Brückenfest fand in der Zeit vom 28. 30.05. statt, ebenfalls eine Woche später die Emmes in Saarlouis. Unser Zeltlager führte uns wieder nach Reinsfeld. Vom 24. 25.07. fand unser Vereinsfest gemeinsam mit dem LAK statt.Am 13.11. wurde die Session 2000, unter dem Motto „2000 und 1 Nacht“ eröffnet. Der Dr. Fontaine Gedächtnis Orden wurde an Herrn Alfred Gläsner verliehen. Beeindruckend auch die Vorstellung des Mottos, als Prinz Aladin auf seinem fliegenden Teppich über die Bühne folg und mit Thomas Charon als wahrhaftiger „Flaschengeist“ im Nebel auf der Bühne erschien. Höhepunkt des abends war die Verabschiedung unseres Prinzenpaares Prinz Uwe I. und Prinzessin Silvia I. Unter Beteiligung der gesamten Aktivengarde und unter dem Schlusslied „Erinnerung“ aus dem Musical Cats, gesungen von Simone Walmroth, endete die närrische Session unseres Prinzenpaares. Zur Einstimmung auf die Jahrtausendwende, unten den Klängen einer feierlichen Fanfare, erschien die Zahl 2000 im tollen Feuerwerk, tänzerisch durch Teile der Aktivengarde dargeboten. Die 31. Saarlandmeisterschaften in den karnevalistischen Tänzen fanden am 27. 28.11. in Völklingen statt. Mit ihrem Schautanz „Sindbad der Seefahrer“ nahm die Aktivengarde an diesem Turnier teil. Mit der Weihnachtsfeier endete das närrische Jahr. 2000 In dieser sehr langen Session, Ende war der 08.03., fanden wieder zahlreiche Veranstaltungen statt. Am 28.01. fand erstmalig eine gemeinsame Eröffnungssitzung des Regionalbezirk Saarlouis in Saarwellingen statt. Passend zum Motto, hatte Friedebert Walmroth ein tolles Bühnenbild gezaubert und so wurden unsere Gäste in „1000 und 1 Nacht“ , ausgebreitet in beiden Händen hielt „Gini“ der Flaschengeist, Aladin mit seiner Prinzessin und den ganzen Hofstatt und natürlich den bösen Zauberer. Die beiden Kappensitzungen fanden am 19.02. und 26.02. statt. Kinderprinzenpaar war Prinz Frank II. und Prinzessin Sarah I., beide meisterten mit Bravour ihre Veranstaltungen, welche am 27.02. mit der Kindersitzung, am 02.03. Kindergartenstürmung und die Umzüge  ihren Höhepunkt fanden. Besondere Gäste hatten uns die Freunde vom SKC  mitgebracht, so waren die „Schlössli - Gugge“ aus St. Gallen angereist und brachten mit ihrer Musik den Saal zum toben, mit ihren tollen Kostümen waren sie die reinste Augenweide. Vom Publikum stürmisch gefeiert, unsere Garden, alle trainiert von Diana Mahler, was sie zeigten, konnte sich sehen lassen und mit dem Schautanz der Aktivengarde endeten die gelungenen Darbietungen. Im Programm wirkten mit: Jessica Schwarz, Sandra Rennertz und Gina Ninas mit ihrem „Hamster Song“, Tina Klein und Carmen Riem brachten mit dem Titel die „Vögelein vom Titicacasee“ ebenso wie die JuAb mit ihrer Interpretation von „ABBA“ das närrische Auditorium in Bewegung. In die Bütt gingen: Klaus Gergen als „Zauberer aus dem Orient“, Joachim Becker und Wendelin Karb in die „Erste Verabredung“, Friedebert Walmroth in „Es geht alles schief“, Tina Klein und Sabrina Fischer als „Dumm und Dusselig“ und Tina Klein als „Et Tinchen“, Iris Gras als „Hausdrachen“ Jürgen Barthel als „Doof Nuss“, Uwe Matthieu als „Quaky“,  Michael Reidenbach als Italiener“ und natürlich das LAK Lauterer Artillerie Korps. Weitere Termine waren die Kindersitzung, das Ordensfest, die Altennachmittage, Kindergarten- und Rathausstürmung, der 15. Faasendumzug, Teilnahme Umzug Roden und Abschluss mit dem Heringsessen. Direkt nach der Faasend waren wir mit der Ausrichtung des 14. BDK OTT in der Steinrauschhalle beauftragt. In gewohnter und gekonnter Manier ging die gesamte ORGA an beiden Tagen über die Bühne.  Bei den Süddeutschen Meisterschaften in Würzburg am 26.03. wurde unser Aktiven Tanzpaar Silke Schwalm und Marco Regio Süddeutscher Meister, bei den späteren DM in Lübeck errangen sie den 3.Platz. Im Mai hatten wir wieder einen Stand beim „Brückenfest“ und unsere JuAb bei der „Emmes“ in Saarlouis. Unser Zeltlager fand wieder in Reinsfeld statt. Friedebert Walmroth kandidiert nicht mehr als Präsident in der Mitgliederversammlung, Wendelin Karb wird neuer Präsident der Gesellschaft. Am 11.11.wurde die Session unter dem Motto Narren des Olymp“ eröffnet, in einem Opening wurde das Motto passend durch die JuAb vorgestellt . Der Dr. Fontaine Gedächtnis Orden wurde an Herrn Klaus Gergen verliehen. Prinzenpaar wurde Prinz Jörg I. und Prinzessin Monia I., das Kinderprinzenpaar war Prinz Lukas I. und Prinzessin Laura I.. Erstmals im Programm der GKG, „Die Rummelbummser“ mit ihrer Sängerin „Et Elschen“, welche den Saal stimmungsvoll zum Kochen brachte. Neuer Vorsitzender der JuAb wurde Mike Pauly. Vom 02.12 03.12. fanden in Völklingen die 32. Saarlandmeisterschaften in den karnevalistischen Tänzen statt. Mit unserer Weihnachtsfeier am 10.12. endete das närrische Jahr.  2001  Am 07.01. Teilnahme mit unserem Prinzenpaar beim Neujahrsempfang in Saarbrücken, am 14.01. Teilnahme am Prinzenfrühstück und am 21.01. Teilnahme beim Kinderprinzenempfang. Zum zweitenmal wurde am 27.01. die Regionalsitzung des Regionalverbandes in Lebach durchgeführt. Im Programm wirkten von der GKG Klaus Müller, Wendelin Karb und Joachim Becker und die Aktivengarde mit ihrem Schautanz mit. Die beiden Prunksitzungen fanden am 10.02. und 17.02. statt. Das von Friedebert Walmroth neu gestaltete Bühnebild, zeigte einen griechischen Göttertempel, der Till fühlte sich als Zeus im Olymp. Friedebert Walmroth wurde zum Ehrensenator ernannt. Das Programm wurde ausschließlich durch eigene Akteure gestaltet, es wirkten mit: Friedebert Walmroth als „Urlaubsgeschädigter“, Ottmar Harig als „Anton von Lautern“, Iris Gras als „Antonia“, Joachim Becker als „Lachgott Oweh“, Jürgen Barthel als „Reservist“, Wendelin Karb und Joachim Becker und Yvonne Karb und Sandra Rennertz. Unsere Garden zeigten was sie können, unvergessen der Schautanz der Aktivengarde Eine Frage der Ehre“, mit diesem Tanz wurden sie auch vierter der Süddeutschen Meisterschaft. Der Tanz war eine treffliche Vorstellung der olympischen Sommerspielen. Weitere Termin waren am 11.02. die Kinderkappensitzung, der Kinder NASA Ball, die Altennachmittage der Stadt Saarlouis, die Kindergarten- und Rathausstürmung, der Prinzenempfang, der NASA Ball mit den Büddenbachern, der Umzugs Ball, der 16. Faasendumzug Fraulautern und zum Abschluss unser Heringsessen mit vorhergehender Messe. Das BDK OTT fand in Rohrbach statt, erneut hatten wir einen Stand beim Brückenfest und bei der „Emmes“ in Saarlouis. Am 19.08. ging es in den Europa Park nach Rust, wegen der starken Teilnahme mussten wir zwei Busse einsetzen. Am 10.11. wurde die Session unter dem Motto „Ball der Vampire“ eröffnet, der Dr. Fontaine Gedächtnis Orden wurde unserem Bürgermeister Herrn Alfred Fuß überreicht. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der bekannten Lauterer Künstler Speedy“. Zum Schluss des abends wurde dann feierlich unser noch amtierendes Prinzenpaar, Prinz Jörg I. und Prinzessin Monia I. verabschiedet. Mit einer gelungenen Darbietung durch die Aktivengarde wurde das neue Motto passend in Vampirkostümen  vorgestellt. Mit der Ausrichtung der Saarlandmeisterschaften vom 01. 02.12. hatten wir erneut eine riesige Veranstaltung durch den VSK bekommen und mit der Unterstützung unserer Freunde vom Lauterer Artillerie Korps, lief diese Veranstaltung wieder sehr ordentlich über die Bühne. Neue Trainerin für die Jugend wurde Sandra Rennertz, für die Junioren Gina Nienas und für die Aktivengarde Marion Möring, welche Diana Mahler ablöste. Das närrische Jahr endet mit unserer Weihnachtsfeier. 2002 Die Saaldekoration verwandelte sich in ein düsteres Vampirschloss, passend zum Motto wurde auch das neue Bühnenbild von Friedebert Walmroth entworfen. Die beiden Prunksitzungen gingen am 26.01. und 02.02. über die Bühne, eine große Überraschung war erneut der Auftritt der „Schlössli Guggi“ , welche unsere Freunde vom SKC mitgebracht hatten, ST Sonnenkönig „Guy“ hatte keine Mühen und Kosten gescheut, um seinen Auftritt würdig zu untermalen. Das Programm wurde ansonsten ausschließlich mit eigenen Akteuren bestritten. In die Bütt gingen: Lukas und Iris als Mutter und Sohn, Joachim Becker als Lachgott „Oweh“, die JuAb präsentierte die Satire „Himmel und Hölle“, Melanie Klau und Michael Reidenbach als „Antonio“ und in zwei Sketschen Wendelin Karb und Joachim Becker. Der Neufang der Garden mit den Trainerinnen Nadja Irsch (Jugendgarde), Gina Nienas (Juniorengarde) und Marion Möhring (Aktivengarde) war geglückt. Ein weiteren tänzerischen Höhepunkt erlebten wir mit unserem neuen Männerballett, mit einer Wild West Parodie, ist den beiden Trainerinnen Monia Ockenfels und Iris Gras ein toller Einstand geglückt. Weitere Termine waren die Kindersitzung, die Altennachmittage und Kindergarten- und Rathaussturm, Ordenfest und NASA Ball mit den „Büddenbachern“, der 17.Umzug ging am Sonntag durch die Lauterer Straßen, erstmals in einer ungewohnten Zugstrecke wegen Renovierungsarbeiten der Ulanenstr., lief er über die Lebacher- und Puhlstr, bis zum Vereinshaus. Zu erwähnen sei noch die Teilfertigstellung unseres neuen Prinzenwagen, der erstmals dem Publikum mit großem Erfolg vorgeführt wurde. Mit dem Heringsessen endete die närrische Session 2002. Im Mai fand erneut das Brückenfest und die Emmes in Saarlouis statt, bei beiden Veranstaltungen waren wir mit einem Stand präsent. Am 09.11. fand unsere Eröffnungssitzung statt, der Dr. Fontaine Gedächtnis Orden wurde Herrn Werner Hiery verliehen. Stadtprinzenpaar wurde Prinz Mike I. und Prinzessin Yvonne I., Kinderprinzenpaar wurde Prinz Ken I. und Prinzessin Svetlana I. Am Rande seih noch die tolle Präsentation des neuen Stadtprinzenpaares erwähnt, nach dem Vortrag von Joachim Becker als „Lachgott Oweh“, brannte dieser wie gewohnt seine Pyrotechnik ab und genau in diesem Moment stand plötzlich das Neue Stadtprinzenpaar auf der Bühne, so, als wären sie vom Lachgott hingezaubert worden. Es war wirklich ein toller Gag! Weiter im Programm waren Jessica Schwarz, erstmals Klaus Müller als „Kleiner Klaus“ mit einem gekonnten Vortrag und natürlich wieder zahlreiche Auftritte unserer Jugendabteilung unter ihrem Präsidenten Mike Pauly. Das Motto der Session 2003 lautete „Disco Fever“. Mit der Weihnachtsfeier endete das närrische Jahr. 2003 Mit dem Empfang in der Staatskanzlei in Saarbrücken startete unser Stadtprinzenpaar in die noch junge Session 2003. Erstmals wurde das Bühnenbild nicht nach dem Motto der Session erstellt, da man zukünftig flexibler sein wollte, was die Schautänze anbelangt. So gestaltete Friedebert Walmroth nochmals eine Ansicht unseres Ortes von der Peter Neiss Brücke ausgesehen, so ist der alte Torbogen, die Klosterschule, Eisenwerk und im Hintergrund die Pfarrkirche Dreifaltigkeit sehr räumlich zu erkennen. Ein gelungenes Bühnenbild, mit welchem man nun in den nächsten Jahren viel Spaß haben wird. Die beiden Kappensitzungen am 15.02. und 22.02. waren wieder ein toller Erfolg, unter der Obhut von Prinz Mike I. und Prinzessin Yvonne I., wurde eine närrische Rakete nach der anderen gezündet. Im Programm wirkten mit: Ottmar Harig als Gesangsbarde im Stiele von „Western Country“ und mit seinem Stimmungslieder Potpourri, Wendelin Karb und Joachim Becker als „Die Dollesen“, oder in ihren Sketschen „Zirkus Show“, oder „Die Mücke auf der Schnitzel“, zum totlachen, Lukas und Iris Gras als Mutter und Sohn“, Andreas Müller als „Armer Teufel“, Klaus Müller „Et Kläuschen“, Uwe Mathieu als „Quacky“ und Joachim Becker als „Zerstreuter Professor“, den Eisbrecher machte gelungen Frank Rennertz mit dem Vortrag „Meine blonde Schwester“. Des weiteren waren wieder unsere kompletten Garden am Programm beteiligt mit ihren Show- und Gardetänzen, das Männerballett unter der Leitung von Monia Ockenfels und Iris Gras brachte mit ihrem Showtanz „Afrika“ zu uns nach Fraulautern. Zum totlachen die Szene als ein Afrikaforscher im großen Suppentopf verschwand und immer wieder versuchte aus diesem Topf zu entkommen. Die weiteren Termine dieser Session waren, die Kindersitzung, die A l t e n n a c h m i t t a g e , die Teilnahme an der Regionalsitzung des Regional Bezirk Saarlouis, Kindergarten- und Rathausstürmung, der Prinzenempfang , der NASA Ball, letztmalig mit den „Büddenbachern“, der 18. Umzug Fraulautern, die Teilnahme an den Umzügen in Roden und Schwalbach und zum Abschluss unser Heringsessen mit vorhergehender  Messe. Im Monat Mai hatten wir erneut einen Stand beim Brückenfest und bei der Saarlouiser „Emmes“. Im Juli war die gemeinsame Ausrichtung des Vereinsfestes mit dem LAK . Im Oktober waren wir erneut der Ausrichter des VSK Liedwettbewerbes im Vereinshaus Fraulautern. Am 11.11. um 11.11 Uhr, heiratet Prinz Mike I. seine Prinzessin Yvonne I. im Saarlouis Rathaus mit großen Bahnhof, viele Freunde und sogar der SR Fernsehen waren Zeuge dieser Trauung. Am 15.11 war es dann soweit, die Jubiläumssession 5 x 11 Jahre wurde eröffnet. Der Dr. Fontaine Gedächtnis Orden  wurde Herrn Josef Karb verliehen, einem Fastnachter der bereits seit Ende der Fünfziger Jahren im Lauterer Karnevals tätig ist, in der Bütt wurde er über die Grenzen bekannt mit seinem Bruder Wendelin Karb als  „Beppes und Schweppes“, einer seiner  Lieblingsvorträge war der „Schweitzer“, bis heute ist Josef aktiv tätig bei unseren Freunden des LAK Fraulautern. Klaus Hiery wurde zum Ehrensenator ernannt. In dem fast 4 ½ stündigen Programm gab es zahlreiche Höhepunkt: als Gäste konnten wir Christoph Scheidt und aus Ottweiler „Der Lädig“ gewinnen, von der GKG traten auf, Iris Gras und Monia Ockenfels als „Brunhilde Bätsch und Klementine Knätsch“, Klaus Müller „Et Kläuschen“, die JuAb gemeinsam mit Jochaim Becker in dem Sketsch „Der Froschkönig“, frei nach Alfred Knebel und seinem Affentheater, zum totlachen komisch, alle Freunde der Satire kamen voll auf ihre Kosten, Wendelin Karb und Joachim Becker in zwei tollen Sketschen die Fernsehensreif waren. Unser Garden zeigten ihre Gardemärsche und die Aktivengarde präsentierte sich im Disco Fever. Die Höhepunkte des Abend waren aber die Vorstellung des neuen Kinderprinzenpaares Prinz Ivan I. und Prinzessin Samantha I. und das Jubiläums- und Stadtprinzenpaar Prinz Dirk I. und Prinzessin Heike I. Gemeinsam mit unseren Freunden vom LAK richteten wir die diesjährigen VSK Saarlandmeisterschaften vom 29.-30.11. in der Steinrauschhalle aus. Nach fast zweijähriger Abstinenz hat es unsere neue Trainerin Sabine Dillensäger Waltner auf Anhieb auf das Treppchen geschafft mit einem tollen Vizemeister in der Disziplin Schautanz der Aktiven, Motto des Tanzes „Herr der Ringe“, eine Superleistung unser neuen Aktivengarde und gleichzeitig Qualifikation zur Süddeutschen Meisterschaft. Mit der Weihnachtsfeier endete das närrische Jahr.